Abends halb 5

November 30, 2007

Abends halb 5 bei Aldi. Ich: Wein und Champignons. Die anderen 78 Menschen in dem Laden: Vorsorge für den nächsten Schneesturm, der sie für 4 Tage von der Außenwelt abschneiden wird. Kassiererin: 1.


mindpicnic

November 30, 2007

Na so lass ich mir (Vokabel-)Lernen gefallen! Digitalisierte Karteikästen sind nix neues, aber mindpicnic bietet noch mehr. Man kann hier nicht nur Vokabeln lernen, sondern auch Lektionen anlegen, beispielsweise zu Büchern, die man gerade liest.

Ganz besonders interessant und pädagogisch wertvoll ist die Tatsache, dass man hier nicht nur seine eigenen Karteikarten und Lektionen lernt, sondern diese automatisch mit der ganzen Community teilt. So entstehen quasi digitale Lerngruppen. Der interessierte Benutzer kann neben seinen eigenen Inhalten auch Russisch, Latein, Jura-Begriffe oder was ihn auch immer interessiert in sein Lernpensum aufnehmen. Wiederholt wird automatisch, denn das Programm erinnert in verschieden langen Intervallen daran, die bearbeiteten Karten und Lektionen zu wiederholen.

Tolle Sache!


Wohin mit G8 und Bätschelor?

November 25, 2007

Heute gefunden: Ein interessanter Beitrag in der Zeit. Zwar schon ein paar Wochen alt, jedoch noch immer so aktuell wie am Tag der Veröffentlichung.

http://www.zeit.de/online/2007/12/bildungskolumne-langsamkeit?page=1

Für mich die wichtigste Stelle des Kommentars auf Seite 2:

Der Glaube an den Druck ist hierzulande noch viel stärker als das Vertrauen in die Lernbereitschaft. Entsprechend selten werden für das Lernen einladende Bedingungen geschaffen. Sind vielleicht der Druck und das Misstrauen, von dem viele meinen, sie seien nötig, die größten Lernverhinderer und Zeitfresser? Anhänger des Drucks glauben ja, Ergebnisse ließen sich am besten durch Außensteuerung erzielen. Aber „nicht die Fülle, sondern Intensität“ ermöglicht den Lernerfolg, sagt der Nestor der deutschen Pädagogik Hartmut von Hentig und argumentiert weiter: „Die größte Gefahr kommt der Pädagogik von ihrem eigenen Zweck: Will sie einen guten Menschen machen, wird sie ihn nicht bekommen.“

Lernen ist ein so indirekter und individueller Vorgang, dass das richtige und durchaus notwendige Ziel, Schul- und Studienzeiten zu verkürzen, wenn man es direkt ansteuert, dadurch eher sabotiert wird. Dann werden die Schüler zu Betriebswirtschaftlern ihrer selbst, dann kalkulieren sie, wie viel Engagement sich für welches Fach noch lohnt. Reicht bloße Anwesenheit oder kann man schon den Rest des Fehlstundenkontingents ausgeben.

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Ja, wer bist du denn?

November 21, 2007

Das ist der Nepomuk.

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Nepomuk ist rosa. Er gehört zur Gattung der HuHa. Die haben ziemlich lange Ohren und einen großen Kopf. Sprechen kann er leider nicht, der Nepomuk. Aber er sieht gut aus. Ist doch auch schonmal was.

Nepomuk war am Anfang etwas schüchtern und wollte sich nicht gleich in voller Pracht präsentieren. Das hat schon ein paar Tage gedauert. Aber nun ist er fertig, und da sind alle ziemlich stolz drauf. Der Nepomuk. Na sowas.


Abhärten ist alles

November 15, 2007

Ich liebe Kinderwerbung.

Was gibt es schöneres, als sich nach einer stressigen Arbeitsphase auf der Couch zu lümmeln und Super RTL anzuschalten? Vorrausgesetzt, es ist gerade Werbeunterbrechung. Die persönliche Schmerzgrenze muss zugegebenermaßen recht hoch sein, wenn man sich freiwillig den grellen Farben, der lauten Musik und den tollen Jingles von Kinderwerbung aussetzen möchte. Aber ich kann euch beruhigen: Man härtet ab und mit der Zeit kann man nicht mehr ohne. Den Rest des Beitrags lesen »


Sinn und Unsinn

November 13, 2007

Das Semester läuft ja nun schon ein paar Wochen. Ich komme nicht mehr in den Genuss von Literaturwissenschafts-, Sprachwissenschafts- und Didaktikseminaren. Finde ich das schade? Auf der einen Seite ja, auf der anderen Seite nein. Den Rest des Beitrags lesen »


Nun also auch ich?!?

November 12, 2007

Hat es mich also doch erwischt, das Blog-Fieber. Mitlesen tu ich ja schon lange. Jetzt will ich mal sehen, ob es wirklich Leute gibt, die sich für meinen Senf interessieren.

Web 2.0… Internet zum Mitmachen. Aber gleichzeitig eine mediale Sturzflut von Videos, Meinungen, Mitmach-Seiten, Blogs, Foren, Communitiy-Platformen und, und, und. Scheint, als schlummere in jedem von uns ein kleiner Exhibitionist. Aber befriedigt man dadurch nicht einfach auf digitalem Weg das Bedürfnis, immer wissen zu wollen, was die anderen so treiben? Früher hat man über den Gartenzaun hinweg seine Mitmenschen ausspioniert, heute geht das viel gemütlicher von der Couch aus.

Also, dann viel Spass dabei, mich auszuspionieren ;-)